Ihre Postition: Richter

Richter des WT Finale 2008

Im Folgenden stellen sich die Richter des DRC WT Finale 2008 kurz vor:


Helene Leimer

Helene Leimer

Nach einigen Collies und Mischlingen zog 1986 mein erster Golden Retriever ein. Show-Golden wohlgemerkt, ein wunderbarer Hund und geduldiger Lehrer, mit dem ich schon 1987 unseren ersten Field Trial bewältigte!

Es folgten sämtliche kontinentale Jagdprüfungen, unzählige Seminare, Cold Game Tests, Field Trials und Working Tests in sieben Ländern mit bisher fünf Holway Goldens und drei Labradors.

1989 durfte ich das erste Mal eine Field Trial-Richteranwartschaft bei Mrs. June Atkinson machen.
Im selben Jahr erlangte ich den Jagdschein, 1997 die Zulassung als Working Test Richterin, 1998 als ÖJGV-Leistungsrichterin für Retriever.

Seit Anfang der 90er Jahre gebe ich Trainings und Ausbildungsseminare, in verschiedenen Ländern Europas. Mein Markenzeichen dabei ist wohl die Verbindung von klar strukturierten Trainingsmethoden sowie offenen und kreativen Problemlösungen mit Gefühl, Gespür, und Empfinden.

1999 drehte ich mit dem Video "Cheerful Success" ein liebevolles Portrait meines Lebens mit Retrievern, und schrieb dazu im Jahr 2000 das Trainingsbuch "Die Sache mit dem Dummy".

Von 2001 bis 2004 beschäftigte ich mich zusätzlich mit der Ausbildung von Assistenzhunden für  Rollstuhlfahrer und rief die Vita Charity Working Tests ins Leben.

Ich habe über 20 Jahre lang ohne Unterbrechung begeistert geführt und dabei nie aufgehört, zu lernen - derzeit laufen meine beiden mittleren Holway Goldens erfolgreich in der Offenen Klasse, mein "halber" Labrador hat gerade in die Open gewechselt, während die beiden Jüngsten erstmal ihr Einmaleins lernen und sich in Ruhe entwickeln dürfen?!

Die Einladung, das Working Test Finale des DRC als Richterin mit gestalten zu dürfen, ehrt und freut mich zugleich und ich bedanke mich herzlich für die Gelegenheit, als mehrmalige erfolgreiche Starterin am Klaukenhof dort nun einmal als Richterin zu einem spannenden Finale beizutragen.

In diesem Sinne wünsche ich allen viel Glück und Erfolg und freue mich auf das Wiedersehen mit allen Beteiligten!


Betty Schwieren

Hunde haben mich seit frühester Kindheit begleitet. 1990 bekam ich meinen ersten Retriever, eine Labrador Retriever Hündin namens "Samy", die mich auf meinen Ausritten begleitete.

Fasziniert von der Retrieverarbeit und der Niederwildjagd kaufte ich vor zwölf Jahren meinen er-sten Chesapeake Bay Retriever aus Dänemark, der vor allem jagdlich geführt wurde. 1998 folgte mit "Cheslabben Pow Wow" der zweite Chesapeake. Mit ihm startete ich sehr erfolgreich in der WT-Szene in ganz Europa.

Pow und später sein Sohn Maxx starteten sechs mal mit mir in England an der CLA Game Fair, und  dreimal waren wir erfolgreich mit dem Deutschen Team beim Skinner's IGE in Sherborne dabei. Diverse Platzierungen von Rang eins bis vier qualifizierten erst Pow, dann Maxx, und nun auch Edi für die WT-Finales in mehreren Ländern.

Gegenwärtig führe ich in der Offenen Klasse meine beiden Hunde, den fünfjährigen Chesapeake "Crosswind's A Spot of Maxxie", und den dreijährigen Labrador Rüden "Edison of Dukefield".

Es ist besonders die Trainingsarbeit, die zur  schönen und stetig wachsenden Partnerschaft zwischen mir und meinen Hunden beiträgt. Natürlich macht es auch Spaß, sich als Team auf Prüfungen zu testen und zu bewähren.

Als Teilnehmerin an mehreren WT-Finalen in verschiedenen Ländern ist es für mich besonders reizvoll, in diesem Jahr als Richterin zu einer spannenden und dennoch gelösten Prüfung beitragen zu dürfen. Daher freue ich mich sehr über die Einladung und wünsche allen Teilnehmern ein schönes und erlebnisreiches WT-Finale 2008.


Betty Schwieren


Christian Schlögell

Christian Schlögell
Christian Schlögell

Vor rund 12 Jahren bin ich „auf den Hund gekommen“ – eine liebe Golden-Hündin bereicherte Heim, Familienleben und Kinderherzen, und schon bald ergab sich eine ungeahnte Dynamik! Aus dem Besuch der Hundeschule und dem gemeinsamen Streifen durch Wald und Feld wurden die ersten jagdlichen Ausbildungsversuche, und es kam, wie es kommen musste: die früheren sportlichen Aktivitäten rückten ob der Hundearbeit weitgehend in den Hintergrund, der Jagdschein musste her, dann ein zweiter Hund, die ersten Vereinsaktivitäten... inzwischen bin ich dem „Bazillus Canis“ völlig verfallen! Ich führe meine Chessie-Hündin regelmäßig recht erfolgreich auf Workingtests und Field Trials im In- und Ausland, freue mich gemeinsam mit ihr auf den Beginn der herbstlichen Niederwildjagden, und hoffe darauf, dass auch der langbeinige Nachwuchs irgendwann in ihre  großen Fußstapfen treten kann, statt nur seinem Vater als „Loverboy“ alle Ehre zu machen. Daneben versuche ich auch, als Mitglied der Satzungskommission mein Scherflein zu einem fruchtbaren Vereinsleben beizutragen.

Das Workingtest-Finale ist aufgrund der für die Teilnehmer geltenden Qualifizierungsvoraussetzungen ein herausgehobener und würdiger Abschluss eines gelungenen Prüfungsjahres. Ich freue mich daher besonders und fühle mich auch ein bisschen geehrt, hier und heute die Leistungen Ihrer Hunde bewerten zu können, und wünsche Ihnen gutes Gelingen!


Michael Renner

Michael Renner
Michael Renner

Mein Name ist Michael Renner. Ich lebe mit meiner Familie und unseren fünf Golden Retrievern im schönen Odenwald. Zur Hundearbeit kam ich wie so viele andere auch - über den "Familienhund". Mein erster Retriever war "Lazy Fellow vom Mohnfeld" genannt "Luca". Durch die Arbeit mit Luca kam ich 1996 zum Jagdschein und 2002 zum Amt als Richter.
Zurzeit führe ich Lambo, "Stonehunter Colombo of Forrest Cottage"erfolgreich auf vielen Prüfungen in der Open Klasse im In- und Ausland. Meinen jungen Golden Chivas bereite ich gerade auf WT`s und jagdliche Prüfungen vor. Seit Juni hat  sich unser Rudel um einen "Plüschi" erweitern. Der Kleine soll sowohl auf Ausstellungen als auch auf Arbeitsprüfungen mit Dummy und Wild gezeigt werden.

Ich möchte mich für die Einladung zum Richten des WT - Finales bedanken. Allen Organisatoren, Mitrichtern, Helfern und Startern wünsche ich gutes Gelingen, vor allem aber viel Spaß mit ihren Hunden.


Carsten Schröder

Liebe Finalisten!

Statt einer Vorstellung, da wir eine "große Retrieverfamilie" sind und den meisten schon bekannt sind.

An einem Finale teilzunehmen, ist immer etwas Besonderes, denn wie bei der Olympiade mussten Sie sich, liebe Retrieverfreunde zunächst qualifizieren. Viele haben sich auch in diesem Jahr bei verschiedenen Workingtests angemeldet, mit der Hoffnung und dem Bestreben am Ende des Tages möglichst spät aufgerufen zu werden; vielleicht sogar auf den Plätzen drei, zwei oder doch eins. Vor mehr als 17 Jahren, als die Retriever Leidenschaft mich erfasste und die Dummyarbeit mit Workingtests noch in den Kinderschuhen steckten, war bei einem Starterfeld von zum Teil 12 Hunden die Chance relativ groß platziert zu werden. Heute bei 80 und mehr Teilnehmern gehört unter anderem neben guter Arbeit auch eine Menge Glück dazu, wenn sich die Platzierten bei 97 Punkten im Stechen wieder sehen.

Nun sind Sie hier und dürfen sich mit den Besten aus 2008 messen. Seien Sie stolz auf sich und Ihren Hund, auf Ihre Trainingserfolge, guten Nerven und die guten Anlagen Ihres Hundes. Auch wenn Sie heute das Bestreben haben, platziert zu werden, seien Sie nicht enttäuscht, sollte es nicht gelingen. Im nächsten Jahr ist sicher wieder ein Finale. Genießen Sie einfach, dass viele Menschen es Ihnen ermöglichen, dass Sie einen tollen Tag gemeinsam mit Ihren Retrievern verbringen können.

Das FINALE hat eine besondere Atmosphäre, nehmen Sie diese Stimmung auf, ich beneide Sie ein wenig, hier starten zu dürfen und werde bemüht sein, den Tag in Ihrem Sinne mit zu gestalten. Ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen viel Glück und immer ein gefundenes Dummy im Fang.

"Wer am Ende Dritter wird, hat einen guten Hund. Wer Zweiter wird, hat einen sehr guten Hund. Und wer Erster wird, hat ein wenig mehr Glück gehabt."

In diesem Sinne, Ihr, euer heutiger Richter Carsten Schröder